Politische Bildung ist ein wichtiger Bestandteil lebenslangen Lernens. Erwachsene wie Jugendliche und Kinder brauchen und nutzen Möglichkeiten der Auseinandersetzung und Information mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen. Dabei liegt unser besonderes Augenmerk immer darauf, was gerade den Prenzlauer Berg bewegt. Mit Diskussions- und Informationsveranstaltungen greifen wir aktuelle Themen auf oder unterstützen Sie, wenn Sie eine Veranstaltung bei uns durchführen wollen. Wenn Ihnen ein Thema am Herzen liegt, sie Mitstreiter/innen oder Menschen zum Austausch suchen – kommen Sie damit zu uns! Gerne greifen wir Ihre Ideen oder Beiträge auf.

Seit vielen Jahren engagieren wir uns insbesondere zu folgenden Themen:

Aufarbeitung der Geschichte unseres Hauses als Jüdisches Kinderheim

Dazu gehören u.a. Zeitzeugenveranstaltungen, Projekte mit Jugendlichen und Erwachsenen, Stolpersteinprojekte/-verlegungen für ermorderte ehemalige Bewohner/innen des Hauses.

  • "Gegen das Vergessen": Inge Franken, eine langjährige Nutzerin des Stadtteilzentrums hat sich viele Jahren und in herausragender Weise ehrenamtlich im Haus eingebracht und ein Buch über das ehemalige Jüdische Kinderheim verfasst: "Gegen das Vergessen". Erinnerungen an das jüdische Kinderheim von Inge Franken. Das Buch erschien 2010 in stark erweiterter Neuauflage beim text-verlag, edition Berlin. Erhältlich im Buchhandel und hier im Haus. Fragen Sie uns gerne am Infopoint (16,- €).
  • Ständige Fotoausstellung: Im zweiten Stock zeigen wir Fotografien aus dem Archiv Abraham Pisarek, ein jüdischer Fotograf, der das jüdische Kinderheim, die Kinder mit ihren Betreuerinnen und das Leben im Haus zwischen 1934 und 1938 auf Bildern festhielt.
  • Teilnahme am Tag des offenen Denkmals: Jedes Jahr im September nehmen wir am Tag des offenen Denkmals teil, um an die Verfolgung und Ermordung der jüdischen Kinder und Erzieherinnen zu erinnern, aber auch an die Jahrzehnte progressiver und engagierter Pädagogik im Jüdischen Kinderheim, die diesen schrecklichen Ereignissen voraus gingen und unseren Stadtteil mitgeprägt haben.

 

Erinnerung an das ehemalige Jdische Kinderheim im Stadtteilzentrum

 

[moskito] – Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt

  • Die Fach- und Netzwerkstelle [moskito] ist eine Beratungs- und Vernetzungsstelle für alle, die sich in Pankow für ein solidarisches Gemeinwesen und gegen Rechtsextremismus einsetzen wollen. Die Kolleg*innen helfen bei der Umsetzung von Ideen und Aktionen, vernetzen Akteur*innen und fördern den gegenseitigen Austausch. Dazu kooperieren sie eng mit kommunaler Politik und Verwaltung sowie mit zivilgesellschaftlichen und politischen Akteur*innen. Die konzeptionelle Leitlinie der Arbeit von [moskito] beruht auf den gegenwärtigen wissenschaftlichen Erkenntnissen im Themenfeld Prävention gegen Rechtsextremismus, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sowie Demokratiebildung im Gemeinwesen. Näheres finden Sie hier.